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Oesterreich / Forschungsprämie Novelle Forschungsprämie Novelle

Forschungsprämie 2026: Entschärfung der FoPr-Novelle bringt Erleichterung für Unternehmen

Beitrag vom 20. April 2026


Die jüngste Novelle der Forschungsprämienverordnung (FoPr-VO) sorgt für Aufatmen bei Unternehmen: Nach massiver Kritik an geplanten Einschränkungen wurden zentrale Verschärfungen wieder zurückgenommen. Gleichzeitig bringt die neue Regelung aber auch zusätzliche Definitionen und Anforderungen mit sich, die insbesondere für produzierende Unternehmen relevant sind.

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Rücknahme der Einschränkungen bei „marktnaher F&E“

Noch Ende 2025 hatte das Finanzministerium eine deutliche Einschränkung für sogenannte „marktnahe Forschung und Entwicklung (F&E)“ eingeführt. Diese hätte dazu geführt, dass bestimmte Kosten – etwa für Materialien – nicht mehr vollständig in die Bemessungsgrundlage der Forschungsprämie einfließen dürfen.

Diese Regelung wurde jedoch nun mit der aktuellen Novelle wieder gestrichen – und zwar rückwirkend ab 2026. Damit kommt die ursprünglich geplante Einschränkung faktisch gar nicht zur Anwendung. Diese Entscheidung wird von Wirtschaft und Interessenvertretungen ausdrücklich begrüßt, da negative Auswirkungen auf den Forschungsstandort Österreich befürchtet wurden.

Auch seitens der Wirtschaftskammer wurde diese Rücknahme als wichtiger Erfolg gewertet, da eine „massive Verschlechterung“ der Forschungsprämie verhindert werden konnte.


Neue Kategorie: „produktionsintegrierte F&E“

Im Gegenzug führt die Novelle eine neue Abgrenzung ein: die sogenannte „produktionsintegrierte F&E“. Diese liegt vor, wenn Forschungstätigkeiten direkt in Produktionsprozesse eingebettet sind und gleichzeitig marktfähige Produkte entstehen.

Entscheidend ist künftig die Zielsetzung:

  • Fokus auf Erkenntnisgewinn: Gesamte Kosten können prämienfähig sein
  • Fokus auf Produktion: Nur zusätzliche, experimentbedingte Kosten sind begünstigt

Positiv hervorzuheben ist, dass es klare Ausnahmen gibt – etwa für Prototypen oder Pilotanlagen. Diese bleiben weiterhin voll förderfähig, auch wenn sie in bestehende Produktionsprozesse eingebunden sind.

Weitere Änderungen aus der ursprünglichen Novelle

Neben den nun angepassten Regelungen bleiben andere Änderungen bestehen, die bereits Ende 2025 eingeführt wurden:

  • Maßgeblichkeit der steuerlichen Gewinnermittlung:
    Forschungsaufwendungen sind nur mehr in jener Höhe anzusetzen, in der sie steuerlich als Betriebsausgabe wirksam sind.
  • Neue Regeln für Investitionen:
    Unternehmen können wählen, ob Investitionen sofort oder über Abschreibungen (AfA) in die Bemessungsgrundlage einfließen.
  • Erhöhter Dokumentationsaufwand:
    Änderungen bei Nutzung oder Zweck von F&E-Anlagen können künftig zu nachträglichen Korrekturen führen.

Diese Punkte bleiben weiterhin relevant und erhöhen die Komplexität bei der Beantragung der Forschungsprämie.


Bedeutung für Unternehmen

Die aktuelle Anpassung bringt kurzfristig Entlastung, da die strengsten Einschränkungen verhindert wurden. Gleichzeitig steigt jedoch der Bedarf an sauberer Abgrenzung und Dokumentation von F&E-Aktivitäten.

Unternehmen sollten insbesondere prüfen:

  • Wie ihre F&E-Aktivitäten künftig klassifiziert werden
  • Ob Produktionsprozesse unter „produktionsintegrierte F&E“ fallen
  • Wie Investitionen optimal in die Prämie eingebracht werden

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Häufig gestellte Fragen zur FoPr-Novelle und zur Forschungsprämie

Unser branchenführendes Expertenteam steht Ihnen zur Seite!

Melanie Bäck

Technischer Team Lead
Melanie Bäck ist Teil von unserem Team in Graz und technische Teamleiterin des Teams Forschungsprämie.

Björn Ableitner

Kaufmännischer Team Lead
Björn Ableitner ist Teil unseres Grazer Teams und ist kaufmännischer Teamleiter der Forschungsprämie.

Barbara Dunst

Senior Consultant
Barbara Dunst ist Teil von unserem Team in Graz und im Bereich der Forschungsprämie tätig.

Claudia Kerschbaumer

Consultant
Claudia Kerschbaumer ist Teil unseres Teams in Graz und arbeitet im Bereich Forschungsprämie.

Alexander Binder

Consultant
Alexander Binder verstärkt unser Team am Standort Graz und arbeitet in den Bereichen Forschungsprämie und Investitionen.

Clemens Frank

Consultant
Clemens Frank ist Teil von unserem Team in Graz und als Consultant im Bereich der Forschungsprämie tätig.

Simon Vasold

Consultant
Simon Vasold ist Teil unseres Teams Forschungsprämie am Standort Graz.

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